Grundrissanalyse
Als die Auftraggeber das atelier Adi Sachs kontaktierten, war ihr Anliegen, eine optimale Position für den Essplatz in der Küche zu finden. Bei einem Lokalaugenschein des Ateliers stellte sich die Situation wie folgt dar:
Die Altbauwohnung war zum Großteil ausgeräumt, und ein Grundrissplan für einen sich im Start befindlichen Um- und Naubau wurde vorgelegt. Nach Erörterung aller Möglichkeiten und nach Abwägung der Vor- und Nachteile der einzelnen realisierbaren Varianten, stellte sich heraus, dass sich der Essplatz in den geplanten Räumlichkeiten nicht optimal gestalten lässt. Dies zumal eine der Hauptblickrichtungen vom Essbereich aus, immer in eine offene, dunkle Gangsituation weisen würde.
Viele Fragen wurden von den Auftraggebern gestellt und ihre Wünsche dargebracht. Nach Abwägung weiterer gestalterischer Möglichkeiten, die auch andere Räume umfassten, stellte sich heraus, dass der vorliegende Bauplan ein großes Optimierungspotential für eine gelungene Raumaufteilung und harmonische Inneneinrichtung aufwies.
Vorerst sollte eine raumfunktionale Grundrissanalyse durchgeführt werden. Durch diese Analyse, die unter Berücksichtigung sämtlicher Kundenwünsche erfolgte, wurden vorhandene Schwachstellen des Interieurs sowie räumliche Verbesserungspotenziale aufgezeugt. Sie beinhaltete zwar noch keine konkreten Entwürfe, zeigte jedoch die Ressourcen für eine bessere Nutzbarkeit auf und ließ den damit verbundenen Gestaltungsaufwand bereits erahnen. Sie bietet eine hervorragende Entscheidungshilfe, wenn man noch unschlüssig ist, ob und in welchem Ausmaß eine räumliche Neugestaltung stattfinden soll.
Durch die Einrichtungs-Grundrissanalyse werden deutliche Hinweise zu Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Klicken Sie re. seitlich auf die Punkte und lesen Sie nach, was bei diesem Projekt durch die Grundrissanalyse aufgezeigt wird.
Essplatzbereich
Der vorgesehene Essplatzbereich, der sich gegenüber einer offenen, dunklen Gangsituation befindet, kann keinen zufriedenstellenden Ausblick in ein schönes Wohnambiente bieten. Nach dem Wunsch der Auftraggeber soll der Esstisch unbedingt in dem vorgesehenen Bereich platziert werden und der Eingang vom Gang her offen bleiben.
Unter den gegebenen Voraussetzungen bietet es sich an, die komplette Situation unter Einbeziehung des Ganges und der damit erschlossenen Räume, neu zu überdenken.
Schiebetür
Dem Wunsch der Auftraggeber entsprechend, soll das Wohnzimmer von der Küche aus Gründen der Schallübertragung getrennt werden.
Die geplante Schiebetür mit den einhergehenden Schallbrücken lässt den Schall ungehindert in den nächsten Raum dringen und ist daher ungeeignet.
Eine gewöhnliche Zimmer-Drehtür mit allseits Lippendichtungen die eine Schallübertragung stark mindern, würde dem gewünschten Zweck bereits entsprechen.
Leiter zur Galerie
Die bestehende Leiter führt zum offenen Übergang in die Galerie, die vorwiegend zur Unterbringung eines Boilers genutzt wird.
Die Aufgangssituation zur Galerie bringt 2 Problemstellungen mit sich, die vor einem Baubeginn gelöst werden sollten.
1. Damit eine ungewollte Schallübertragung zur Küche vermieden wird, müsste der Zugang zur Galerie über eine schallhemmende Tür führen. Eine solche Tür wurde in der Planung nicht berücksichtigt.
2. Durch die Position der Leiter geht im Wohnzimmer dringend benötigter Platz verloren. Hier gilt es, eine optimale Lage für den Aufgang zur Galerie zu finden und eine zusätzliche Tür zu vermeiden.
Abstellraum
Im Verhältnis zur Ausnutzbarkeit wird sehr viel Fläche für den Abstellraum verschwendet. Derselbe Nutzinhalt würde sich auch auf einer wesentlich kleineren Grundrissfläche unterbringen lassen. Durch eine Einrichtungs-Grundrissoptimierung lassen sich bis zu 50 % der Fläche einsparen. Zudem werden Kosten für Innentür, Elektroinstallation und Beleuchtung effektiv vermieden.
Feuerstelle
Da der Ofen nicht erneuert wird, muss die Feuerstelle an der Stelle, wo sie sich befindet, erhalten bleiben.
Ein neu geplanter Ofen würde viele gestalterische Möglichkeiten eröffnen und könnte der Schlüssel für ein Einrichtungs-Optimierungskonzept sein, in dem alle Herausforderungen gelöst werden.
Hier gilt es, die sich dadurch ergebenden Optimierungsvarianten zu besprechen und abzuwägen, ob es aufgrund der Vorteile nicht doch sinnvoll erscheint, in einen neuen Ofen zu investieren.
Schlafzimmer
Im geplanten Schlafzimmer hat leider nur auf einer Bettseite ein Nachttisch Platz. Beim fensterseitigen Bettzugang wurde der vorstehende Heizkörper nicht berücksichtigt. Selbst wenn man die Bettanlage bis zur offenstehenden Tür rückt, ist der fensterseitige Bettzugang sehr eng. Trotz der ausreichend großen Quadratmeterzahl hat im Schlafzimmer nur ein 5- türiger Kleiderschrank Platz. Eigentlich für diese Wohnungsgröße viel zu wenig.
Trotz alledem stellt die Liegerichtung und die Platzierung des Bettes einses der größten Mankos dar:
Eingang seitlich beim Bett – würde man sich da wohlfühlen? Ziel wär es, mehr Kleiderschrankfläche zu erhalten und beidseitig Platz für einen Nachttisch zu schaffen.
Schlafrichtung mit Kopf im Süden mit Blick auf eine sich nahe gegenüberstehende Wohnanlage.
Bei einer Schlafrichtung mit Kopf im Norden hat man durch das Fenster einen freien Blick auf die Bergwelt und ist zudem vor Einblicken aus der Nachbarschaft stets geschützt.
Zu alledem ergibt sich auch aus der geplanten Bettsituation, dass man gegen einen Hang schläft. Bei vielen Menschen kann ein Hangdruck, der oft kaum wahrnehmbar ist, sich sehr negativ auf die Schlafqualität auswirken.
Aus Sicht der Grundrissanalyse ist das Schlafzimmer sehr verbesserungswürdig. Hier gilt es das Bett im Norden mit Blickrichtung nach Süden zu platzieren, einen größeren Kleiderschrank unterzubringen, Engstellen zu vermeiden und selbstverständlich sollte es an Bettseite ein Nachtisch Platz finden.
Homeoffice- Gästezimmer
Dieses Zimmer ist als Home-Office Arbeitsplatz und für die gelegentlichen Nutzung als Gästezimmer vorgesehen. Das Zimmer bietet durch die beiden Terrassentüren einen wunderbaren Blick in den ostseitig gelegenen Dachgarten mit Alpenpanorama.
Das kleine Zimmer bietet für die Büroarbeit sowie für eine optionale Ausziehcouch jedoch sehr wenig Platz. Das atelier Adi Sachs findet diesen Raum als zu wertvoll, als dass er nur wenige Male im Jahr für eine Übernachtung genutzt wird. Es müsste verhältnismäßig viel Freiraum gelassen werden, damit die Couch im ausgezogenen Zustand Platz hat – und wenn das einmal der Fall sein sollte, wird die Raumsituation rundherum extrem beengend. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die schöne Aussicht, die weder vom Schreibtisch noch von der Couch aus genutzt werden kann.
Hier gilt es, den gesamten Bereich sinnvoller und gewinnbringender zu nutzen.
Badezimmer
Dem Wunsch nach einem großzügigen, hellen Badezimmer kann das geplante Bad nicht entsprechen. Dazu fehlen das Tageslicht und mehr Bewegungsfreiheit.
Das eigentliche Bedürfnis der Auftraggeber wendet sich an ein geräumiges, luftiges und vor allem seniorengerechtes Badezimmer.
„Weil es nicht besser geht, und man es ja ohnehin aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht vergrößern kann, wird die Badezimmerplanung bzw. der vorliegende Grundriss so hingenommen wie er vorliegt.“ So lautet die die Antwort der Auftraggeber auf die Frage „Warum sie sich denn für ein innenliegendes Badezimmer entschieden haben.“
Ein Irrtum, den die meisten Auftraggeber unterliegen. Auch das Badezimmer gilt es so zu gestalten, dass die Planung allen Wohnwünschen entspricht. Zugegeben mag das auf den ersten Blick vielleicht eine schwer lösbare Aufgabe sein, eine gute Lösung ist aber keinesfalls unmöglich.
Wohnungseingang
Der Wohnungseingang führt durch eine beengende Garderobensituation, die WC-Tür gerät im offenen Zustand mit der Eingangstür in Kollision und ein unschöner, kaum nutzbarer zickzackförmiger und tageslichtarmer Gang wird benötigt, um die Räume zu erschließen.
„Ja das geht ja nicht anders, denn den Wohnungseingang kann man ja nicht verschieben,“ so wiederum ein Irrglaube der Auftraggeber.
Freilich lässt sich in diesem Fall der Wohnungseingang nicht verschieben jedoch gilt es hier die Erschließungsflächen in nutzbaren Wohnraum umzuwandeln, Gänge zu vermeiden und Freiraum und Tageslicht zum Eingang zu bringen.
In Abstimmung und unter Berücksichtigung sämtlicher Einrichtungswünsche sowie der architektonischen und baulichen Gegebenheiten wurde ein Raumoptimierungskonzept samt Einrichtungsplanung und Visualisierung der Inneneinrichtung ausgearbeitet. Das Ergebnis ist ein Einrichtungsgrundriss, in dem alle Schwachstellen und Herausforderungen in praktische und harmonische Lösungen umgewandelt werden konnten.
Verschieben Sie den Regler in der Mitte des Grundrisses, um den kompletten Einrichtungsgrundriss zu sehen. Durch Hin- und Herschieben des Reglers wird ersichtlich, was gegenüber dem ursprünglichen Plan verändert wurde.
Essplatzbereich
Der Blick vom Essplatzbereich, der ursprünglich in den dunklen Gang führte, zeigt jetzt eine mit Tageslicht gut durchflutete, offene Raumsituation.
Schiebetür
Die einstigen Schallbrücken, die durch eine Schiebetür und einen offenen Übergang in die Galerie entstanden waren, wurden gänzlich beseitigt. Eine allseits mit Dichtlippen abschließende Innentür verhindert ungewollte Schallübertragungen, und der Aufgang zur Galerie erfolgt nun nicht mehr über das Wohnzimmer. Durch die Verlegung des Galerieaufganges entsteht mehr Platz, und das Wohnzimmer kann nun räumlich viel besser ausgenutzt werden.
Leiter zur Galerie
Die bestehende Leiter, die über dem Ofen zur Galerie führte, wurde durch eine stilvolle Metallwendeltreppe ersetzt. Als raumtrennendes Element zieht sie nun rundum die Blicke aus Küche, Esszimmer, Home-Office und dem Dielen-Eingangsbereich auf sich. Auch der bestehende Ofen kommt durch die Leichtigkeit der Treppe voll zur Geltung und kann seine Wärme ungehindert abgeben.
Abstellraum
Der Abstellraum, der zuvor unter anderem der Verursacher des dunklen Zickzack-Ganges war, lässt nun ungehindert das einströmende südseitige Tageslicht des Essbereiches bis hin zum Garderobenbereich fließen. Zusätzlich konnte bei fast identischem Rauminhalt des Abstellraumes, durch eine bessere Einrichtungsplanung rund 50% des einstigen Platzbedarfs zugunsten einer besseren Belichtung und eines großzügigen Home-Office-Platzes eingespart werden.
Feuerstelle
Im Zuge der Innenraumoptimierung wurde auch der Küchengrundriss überarbeitet. Die optimierte Küche bietet nun neben mehr Stauraum vor allem einen wesentlich besseren Arbeitsablauf, der sich durch viel kürzere Arbeitswege täglich bemerkbar macht. Das ostseitige Fenster wurde durch eine breitere Öffnung für eine Terrassentür mit einem türhohen Seitenteil ersetzt. Nun kann man von der Küche aus auf dem kürzesten Weg den eigenen Kräutergarten betreten.
Schlafzimmer
Das Schlafzimmer wurde verbreitert. Jetzt finden an beiden Bettseiten die Nachttische ihren Platz.
Der Blick fällt beim Betreten des Zimmers auf das Bett. Die Liegerichtung mit Panoramablick nach Süden – Kopf im Norden und in Flussrichtung des Hanges – trägt optimal zum Wohlbefinden bei. Nun hat im Schlafzimmer auch ein 8-türiger Kleiderschrank anstatt des ehemaligen 5-türigen Modells Platz. Eine Bettvorbank, die als Bett- oder Wäschetruhe genutzt werden kann, leistet bei der Ankleide komfortable Dienste.
Badezimmer
Dort wo einst der Home-Office-Arbeitsplatz und das Gästebett geplant waren, befindet sich nun ein Badezimmer. Dusche, Badewanne, Waschtisch, Badezimmermöbel und ein von Blicken dezent geschütztes WC – alles hat seinen großzügigen Platz gefunden. Der Blick durch die beiden Terrassentüren in den uneinsehbaren Dachgarten offenbart sich gleich beim Betreten des Badezimmers und kann in besonders entspannter Atmosphäre beim Baden genossen werden.
Homeoffice
Der Home-Office-Bereich wurde in eine tageslichtdurflutete Dielensituation integriert. Der Schreibtischbereich ist nun doppelt so groß. Auch einige Unterschränke, raumhohe Bücher- und Ordnerregale und reichlich Platz für Drucker, Scanner und Rechner sind im neuen Home-Office-Bereich enthalten. Bei geöffneter Badezimmertür eröffnet sich zudem neben dem südseitigen Alpenblick ein erholsamer Blick in den Dachgarten.
Gästebett
Das Gästebett konnte auf der Galerie an der Stelle, wo sich einst sich die Haustechnikanlage mit Boiler befand, untergebracht werden. Das überbreite Bett dient als Schlafplatz für zwei Personen. Auf der Galerie konnten noch eine Bibliothek und 2-Lfm raumhohe Schränke untergebracht werden.
Deshalb wird das Gästebett auch gerne als Lesebereich genutzt werden.
Badezimmer
Anstelle des innenliegendenBadezimmers wird der Platz für das Gäste-WC genutzt.
Die Zeit der Kollisionen mit der Wohnungseingangstür ist nun vorbei. Das WC hat nun eine Größe, die es ohne weiteres zulässt, die Tür nach innen hin zu öffnen. Ein Möbelteil gegenüber dem WC bietet Stauraum und die Präsentationsmöglichkeit für ein ansprechendes Gegenüber.
Wohnungseingang
Beim Betreten der Wohnung ist der Blick und Bewegungsraum nun viel größer und mit Tageslichteinfluss gekennzeichnet. Die Garderobe befindet sich nun hinter der Eingangstür. Ein kleiner Konsolentisch oder eine Anrichte, vielleicht mit einem Blumenstrauß – bietet ein einladendes Ambiente zum Empfang. Der Blick erstreckt sich bis zum Home-Office-Arbeitsplatz, der von den Südfenstern und der gläsernen Badezimmertür, die mit ostseitigem Tageslicht durchflutet ist, hell erleuchtet wird.
Der erste Blick beim Betreten der Wohnung lässt bereits die Großzügigkeit der geplanten Räumlichkeiten erahnen. Die Garderobe samt Schuhschrank befindet sich dezent hinter der Eingangstür. Seitlich des Einganges bietet ein Hocker Bequemlichkeit zum Anziehen der Schuhe. Der angrenzende Konsolentisch mit dem darüber befindlichen Spiegel bietet gleich beim ersten Blick ein wohnliches Ambiente.
Vorbei ist es mit dem dunklen Zickzack Gang, den kollidierenden Türen und der beengenden, dunklen Eingangssituation.
Die offene Raumgestaltung und die Nutzung des Tageslichtes von der südseitigen Küchenbalkontür und dem Fenster als auch von den beiden großen westseitigen Badezimmerterrassentüren machen es bis zum Konsolentisch zurück hell und freundlich.
Dort, wo ursprünglich sich das fensterlose Bad befand, hat nun das Gäste-WC Platz gefunden. Es konnte jetzt weitaus geräumiger als zuvor gestaltet werden und bietet nun auch während der Benutzung ein angenehmes Gegenüber.
Geschickt versteckt, verbirgt sich hinten dem Bild der Elektroverteilerkasten. Die integrierte WC-Muschelrand-Geruchsabsaugung sorgt unmittelbar für eine angenehme, geruchsfreie Benützung.
Die schlecht ausgenutzten Flächen, die einst der zickzackförmige Gang einnahm, wurden in ein geräumiges Büro mit Bibliothek verwandelt. Vom Schreibtisch aus ist sowohl der schöne Dachgarten durch die beiden Terrassentüren des Badezimmers als auch die beeindruckende Panoramaaussicht auf die Alpen durch die Balkontür in der Küche ersichtlich.
Jeder zuvor ungenutzte Quadratmeter wurde hier in wertvollen Wohnraum umgewandelt. Dies gilt auch für den Abstellraum, in dem nun eine Waschmaschine, Staubsauger, Besen, ein zweitüriger Hängeschrank, Internetrouter, Antennenverteiler usw.… platzsparend und übersichtlich untergebracht sind.


Anstelle des kleinen Zimmers befindet sich nun ein großzügiges, lichtdurchflutetes Badezimmer. Es beinhaltet eine barrierefreie Dusche, einen Waschtisch mit breiten Abstellflächen und einen extra geräumigen Spiegelschrank.
Von der Badewanne aus kann man den herrlichen, ansonsten uneinsehbaren Dachgarten blicken.
Dezent versteckt sich das WC in einem Raumrücksprung und ist beim Betreten des Badezimmers nicht ersichtlich.
Selbstverständlich beinhaltet das komfortable Badezimmer auch einen Handtuchwärmer und Schränke für Badetücher.
Wie ein Raumtrenner zwischen Büro und Essbereich gestaltet sich die sanft gedrehte Wendeltreppe, die zur Galerie oberhalb der Küche führt.
Die unteren aus Metall ausgeführten Schränke bieten Platz für Brennholz sowie einen büroseitigen Unterschrank.
Die einst für Technikzwecke genutzte Galerie wurde neu konzipiert und bietet nun auch Platz für eine gemütliche Leseecke. Diese kann als breites Gästebett, in dem auch mal zwei Personen nächtigen können, genutzt werden kann. Neben der Bibliothek verbergen sich hinter den künstlerisch gestalteten Schiebetüren raumhohe Regale, die bestens als Stauraum genutzt werden können.
Das Herzstück in fast jeder Wohnung ist wohl die Küche.
Hier konnten die Arbeitsabläufe und Arbeitsflächen erweitert und optimiert werden. Anstatt des Blumenfensters bietet jetzt eine Terrassentür mit angebautem Terrassenfenster Zugang zum Dachgarten.
Die Hauptblickrichtungen vom Esstisch aus führen nun in die Küche mit Blick in den Dachgarten zum einen und zum anderen zur wohnlichen Galerie mit gewendelter Treppe, dem Raumteiler mit dem dekorativen Brennholz und der sich im Hintergrund befindlichen Büroräumlichkeit.
In der Trennwand zum Wohnzimmer befindet sich nun eine schallhemmende Tür. Die raumbreite schallhemmende Verglasung oberhalb der Tür erhält die optische Großzügigkeit der ursprünglich offenen Räumlichkeiten.
Das Wohnzimmer, das als einziger Raum kein nennenswertes Optimierungspotenzial aufwies, wurde belassen.
Lediglich die bestehende Treppe, der ehemalige Aufgang zu Galerie, wurde beseitigt und die Galerie über dem Ofen verkürzt.
Durch den Wegfall der Treppe im Wohnzimmer konnte mehr optischer Freiraum und Platz für die Wohnzimmerschränke gewonnen werden.
Somit gewinnt auch dieser Raum durch die Einrichtungs-Grundrissoptimierung an mehr Platz und Wohnlichkeit.
Auch das Schlafzimmer konnte von sämtlichen Engstellen befreit werden.
Das Ergebnis zeigt sich nun als großzügiges Schlafzimmer, indem ein beinahe doppelt so breiter Kleiderschrank, eine komfortable Bettbank und selbstverständlich auch zwei Nachttische Platz finden.
Von beiden Bettseiten richtet sich nun die Blickrichtung auf die Eingangstür, was, wie man weiß, zu erhöhten Wohlbefinden beiträgt. Auch die Schlafrichtung wurde verändert. Lag man bei der ursprünglichen Planung mit dem Kopf im Süden und zudem auch noch gegen die Hanglage (Hangdruck), so ist es nun geradezu umgekehrt. Die Köpfe in Schlafposition befinden sich nun im Norden und im Fluss des Hangdruckes.
Unter Berücksichtigung aller Wohnwünsche konnte durch rasches Handeln sowie das Erkennen und Auflösen aller Raumfragen eine praktische und zugleich harmonische Wohnumgebung geschaffen werden.
Die Grundrissanalyse und Einrichtungsberatung bewirkten zudem eine Steigerung des Gebrauchwerts und des Immobilienwertes.
Sowohl die Beratung als auch die Einrichtungsplanung trugen in der Folge zudem noch zu weiteren Kostensenkungen bei, indem sie die Grundlagen für folgendes bildeten:
Letztendlich ist eine gute Einrichtungsplanung auch das Instrument zur einer effizienten Kommunikation mit allen Handwerkern und dient als wertvolle visuelle Basis für die handwerkliche Umsetzung.
Berücksichtigt man alle Vorteile, wird schnell klar, dass Geld, Zeit und Nerven gespart werden. Die Ausgaben für eine gute Einrichtungsberatung und Innenraumgestaltung sind wesentlich geringer als der Wert, der dadurch geschaffen wird.
1
Haustür
2
Garderobe
Spiegel
Schuhschrank
3
Gäste WC
4
Vorbereitungsküche
Speisekammer
5
Treppenhaus
6
raumhoher, versteckter
Stauraum mit verschiebbarer
Bilderwand
Mehrgewinn von:
• Stauraum
• Wohnraum
Schaffung einer optimale Grundlage für:
• die Ermittlung von Installationsanschlüssen
• für die Beleuchtungsplanung
• für die Kostenermittlung
Kosten- & Wertvorteile:
• Steigerung des Immobilienwertes
• Erhöhung des Gebrauchsnutzen
• Kostenersparnis durch Vermeidung von Mehrkosten die durch nachträgliche Änderungswünsche und vermeidbare Regieleistungen entstehen.
• Realisierung umfangreicher Vorteile ohne Mehrkosten in Kauf nehmen zu müssen. Voraussetzung dafür ist, dass die Grundrissoptimierung, zeitgerecht vor der Bauausführung erfolgt.
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